Warum Wildbienen unsere Aufmerksamkeit verdienen – und wie ein Insektenhotel helfen kann
Wildbienen sind stille Heldinnen unserer Natur. Während Honigbienen oft im Rampenlicht stehen, leisten Wildbienen einen ebenso wichtigen, wenn nicht sogar kritischeren Beitrag zur Bestäubung vieler Pflanzenarten – von Wildblumen bis zu Obst und Gemüse in unseren Gärten.
Wer sind die Wildbienen?
Es gibt in Deutschland über 560 verschiedene Wildbienenarten. Anders als Honigbienen leben die meisten Wildbienen solitär, das heißt, jede Biene baut ihr eigenes Nest. Sie benötigen dafür geeignete Nistplätze wie hohle Stängel, morsches Holz oder kleine Erdlöcher. Viele Arten haben sich auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und sind daher besonders anfällig für Veränderungen in ihrer Umgebung.
Warum Wildbienen jetzt besonders wichtig sind
- Bestäubungssicherheit: Wildbienen können auch bei kühlerem Wetter oder bei Regen aktiv sein, wenn Honigbienen nicht fliegen. Sie sichern so die Bestäubung von Obst, Beeren und Wildpflanzen.
- Artenvielfalt schützen: Mit jedem verlorenen Lebensraum verschwindet auch eine Wildbienenart. Das hat direkte Auswirkungen auf die Vielfalt unserer Natur.
- Frühling und Sommer in Gärten fördern: Wer Wildbienen unterstützt, sorgt für Artenvielfalt und unterstützt die Natur.
Ein Insektenhotel aufstellen – so einfach kann man helfen
Ein Insektenhotel ist mehr als ein hübsches Dekorationselement. Es bietet Wildbienen sichere Nistplätze und Überwinterungsmöglichkeiten. Jetzt im Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, eins aufzustellen, denn viele Arten beginnen bereits jetzt mit der Eiablage.
Tipps für ein erfolgreiches Insektenhotel:
- Sonniger Standort: Idealerweise nach Südosten oder Süden ausgerichtet. Etwas Sonne ist von Vorteil, da sie die Aktivität der Wildbienen fördert – aber auch an weniger sonnigen Standorten kann es gut funktionieren.
- Nachhaltige Materialien verwenden:
Achte darauf, dein Insektenhotel mit natürlichen und nachhaltigen Materialien zu befüllen. Besonders geeignet sind heimische Hölzer, Schilf- oder Bambusröhrchen sowie markhaltige Pflanzenstängel (z. B. von Brombeere oder Holunder). Wichtig ist, dass das Holz unbehandelt bleibt und die Bohrlöcher sauber gearbeitet sind, damit sich die Wildbienen nicht verletzen. Verzichte bewusst auf Plastik oder lackierte Materialien – sie sind nicht nur unnatürlich, sondern können auch schädliche Stoffe abgeben. Mit nachhaltigen Materialien schaffst du ein langlebiges Zuhause, das Wildbienen wirklich hilft. - Verschiedene Lochdurchmesser: Unterschiedliche Bienenarten bevorzugen Röhren von 2–9 mm Durchmesser.
Fazit
Jede kleine Handlung zählt. Ein Insektenhotel im Garten, auf dem Balkon oder in der Gemeinde kann Lebensräume für Wildbienen schaffen und unsere heimische Natur nachhaltig stärken. Je früher wir handeln, desto größer ist die Chance, dass die Wildbienenpopulation stabil bleibt und unsere Pflanzen weiterhin bestäubt werden.
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