St. Leon-Rot setzt Ausrufezeichen – Stuttgart folgt ins Bundesfinale

Bei der DMM AK 18 Jungen LGV Gruppenliga auf dem Waldsee Old Course des Fürstlichen Golf Clubs Oberschwaben lieferte der Golf Club St. Leon-Rot eine dominante Vorstellung ab – und sicherte sich gemeinsam mit dem Stuttgarter Golf-Club Solitude das begehrte Ticket zum Bundesfinale nach Oberaula-Bad Hersfeld.

 

Wenn sich die besten Nachwuchsmannschaften Baden-Württembergs zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft AK 18 aufmachen, dann braucht es einen Platz, der die jungen Spieler wirklich fordert – und genau das bietet der Waldsee Old Course des Fürstlichen Golf Clubs Oberschwaben in Bad Waldsee. Eingebettet in die sanfte oberschwäbische Hügellandschaft mit ihren Wäldern, Wiesen und dem namensgebenden Waldsee, präsentiert sich der Par-72-Kurs als anspruchsvoller Parkland-Course. Enge, von altem Baumbestand gerahmte Spielbahnen, strategisch platzierte Wasserhindernisse und schnelle, wellige Grüns – hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Und genau das war das Ziel: Die zwei besten Mannschaften lösen das Ticket zum Bundesfinale, das am 10. und 11. Oktober 2026 im Golfclub Oberaula-Bad Hersfeld ausgetragen wird. Ein Turnier mit klarer Perspektive also, das die 13 angetretenen Mannschaften über zwei Tage und 36 Löcher an ihre Grenzen brachte.

 

Bereits die Mannschaftsbesprechung setzte den Ton für zwei sportlich faire Wettkampftage: Als kurzfristig ein Vierer ausfiel, erklärte sich eine Mannschaft spontan bereit, einen ihrer Spieler als Zähler mitgehen zu lassen – ein kollegialer Zug, wie ihn der Golfsport lebt. 

 

Am ersten Spieltag stand der klassische Vierer auf dem Programm – jene Disziplin, die Teamgeist, Vertrauen und taktisches Feingefühl gleichermaßen fordert. Und hier legte St. Leon-Rot bereits das Fundament für den späteren Turniersieg: David Fuchs und Moritz Frick spielten eine herausragende 69 (–3) und setzten damit ein frühes Ausrufezeichen. Auch die weiteren Vierer des Titelfavoriten überzeugten mit soliden Runden im Bereich um Par.

 

Der zweite Spieltag begrüßte die Spieler etwas kühler und unter bedecktem Himmel – doch die Einzel-Zählspielrunde lief ausgesprochen flüssig. Sportlich setzte St. Leon-Rot auch im Einzel die Duftmarke: Hans Huang und David Fuchs unterschrieben jeweils eine glänzende 69 (–3) – zwei weitere Runden unter 70 an einem einzigen Tag, ein Ausweis absoluter Klasse. Dahinter entwickelte sich das eigentliche Rennen: Der Stuttgarter GC Solitude verteidigte Rang zwei mit konstanter Teamleistung, während Mannheim-Viernheim den Bronzerang souverän ins Ziel brachte.

 

Die Top 3 im Überblick

Platz 1 – GC St. Leon-Rot (–18,9): Eine Klasse für sich. Mit gleich drei Runden von 69 Schlägen (Fuchs/Frick im Vierer sowie Fuchs und Huang im Einzel) und einer beeindruckenden Konstanz über beide Tage demonstrierte St. Leon-Rot, Kontinuität und Spielstärke.

 

Platz 2 – Stuttgarter GC Solitude (+24,1): Angeführt von einem stark aufspielenden Santino Paladini (70er-Einzelrunde) und Daniel Mauch zeigte Solitude die nötige Nervenstärke, um sich das zweite Qualifikationsticket zu sichern.

 

Platz 3 – GC Mannheim-Viernheim (+37,1): Jonas Heidenfelder spielte mit einer 73 die beste Einzelrunde seines Teams. Insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung, die den Sprung aufs Podium souverän absicherte.

 

Für den GC St. Leon-Rot und den Stuttgarter GC Solitude heißt es nun: Vorfreude auf das Bundesfinale am 10. und 11. Oktober 2026 im Golfclub Oberaula-Bad Hersfeld. Baden-Württemberg schickt zwei starke Vertreter ins Rennen um den Deutschen Meistertitel – die Erwartungen sind hoch, das Potenzial noch höher.

 

Der BWGV gratuliert herzlich allen Siegerinnen und Siegern zu ihren herausragenden Leistungen und bedankt sich bei der Spielleitung des BWGV, der Geschäftsstelle des ausrichtenden Golfclubs sowie dem Greenkeeping-Team für ihren professionellen Einsatz und die hervorragende Organisation, die dieses Turnier erst möglich gemacht haben.

 

Die Ergebnisse finden Sie hier. 

Die siegreiche Mannschaft des GC St. Leon-Rot – überragender Turniersieger der DMM AK 18 Jungen LGV Gruppenliga mit 490 Schlägen und einem Vorsprung von 43 Schlägen auf Rang zwei.
Erleichterung und Stolz beim Stuttgarter GC Solitude: Mit einer geschlossenen Teamleistung sichern sich die Jungs das begehrte zweite Qualifikationsticket.
Sichtbarer Stolz beim GC Mannheim-Viernheim: Bronze auf einem der anspruchsvollsten Plätze Baden-Württembergs – eine starke Teamleistung.
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