Heider, Domin und Städler gewinnen Deutsche Meistertitel der AK 65 und AK 75
DGV & BWGV, 29. Juni 2026
Außergewöhnliche Wetterbedingungen haben die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen 65 und 75 vom 26. bis 28. Juni im Golfclub Halle geprägt. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen mit bis zu 40 Grad Celsius wurden alle drei Turnierrunden im Neun-Loch-Format ausgetragen. Unter diesen anspruchsvollen Bedingungen sicherten sich Astrid Heider (GC Am Reichswald), Christian Domin (Hamburger GC) und Christoph Städler (Osnabrücker GC) die Deutschen Meistertitel.
Starke Leistungen der Spieler aus Baden-Württemberg
Die Spieler aus Baden-Württemberg zeigten bei den Deutschen Meisterschaften unter den extremen Bedingungen beachtliche Leistungen. Bei den Herren der AK 65 erreichte Hans-Jürgen Mergner mit 111 Schlägen einen hervorragenden 4. Platz. Bei den Frauen der AK 65 belegte Alexandra Gütermann mit 119 Schlägen einen starken 2. Platz. Gerda Preissing kam ebenfalls bei den Frauen der AK 65 mit 125 Schlägen auf den geteilten 6. Platz. Brigitte Mergner erreichte bei den Frauen der AK 65 mit 127 Schlägen den geteilten 9. Platz. Bei den Männern der AK 75 belegte Helmut Matthis mit 136 Schlägen Platz 22. Die Vertreter aus Baden-Württemberg zeigten damit starkes Golf und behaupteten sich erfolgreich gegen die extremen Hitzebelastungen mit bis zu 40 Grad Celsius.
Heider gewinnt souverän bei den Frauen
Bei den Frauen der AK 65 setzte sich Astrid Heider mit 114 Schlägen (+6) souverän durch und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Alexandra Gütermann (GC Gütermann Gutach) gewann mit 119 Schlägen (+11) die Silbermedaille. Bronze ging nach Kartenstechen an Silke Kappmeier (GC Hamburg-Ahrensburg), die ebenfalls 119 Schläge (+11) ins Clubhaus brachte.
„Mein langes Spiel war sehr solide und konstant, ich kann ja grundsätzlich auch ziemlich rumhauen. Der offene Platz hat mir ebenfalls geholfen“, sagte Heider nach ihrem Erfolg.
Die besondere Bedeutung des Titels brachte die neue Deutsche Meisterin abschließend auf den Punkt: „Ich habe in meiner Jugend viele Meisterschaften gespielt und war auch mit der Nationalmannschaft unterwegs. Dieser Titel zu diesem Zeitpunkt ist für mich eine tolle Abrundung meiner Golfkarriere.“
Domin verteidigt seinen Titel
In der AK 65 der Herren gelang Christian Domin die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Spieler des Hamburger GC setzte sich mit 106 Schlägen (+1) knapp gegen Bernd Wolf (GC Hannover) durch, der mit 107 Schlägen (+2) Vizemeister wurde. Platz drei belegte Friedrich-Karl Hohendahl (GC Hösel) mit 109 Schlägen (+4).
„Zu Beginn der Runde lagen Bernd Wolf und Claus Mühlfeit noch vorne, da war für mich klar: ruhig bleiben und Par spielen – das kann hier schon reichen“, beschrieb Domin seine Strategie für die Schlussrunde.Die außergewöhnlichen Bedingungen nahm der Titelverteidiger pragmatisch: „Die musste man so hinnehmen, mit Schirm und kühlem Kopf.“
Städler triumphiert auf eigenem Meisterschaftsplatz
In der AK 75 gewann Christoph Städler mit 105 Schlägen (-3) den Deutschen Meistertitel. Der Spieler des Osnabrücker GC und Architekt des Meisterschaftsplatzes legte mit einer starken Auftaktrunde den Grundstein für seinen Start-Ziel-Sieg. Waldemar Krüger (Bochumer GC) wurde mit 110 Schlägen (+2) Zweiter. Suat Bicer (Berliner G&CC Motzener See) sicherte sich mit 111 Schlägen (+3) nach Kartenstechen Bronze vor Veit Pagel (Hamburger GC).
„Die 31 zum Auftakt war ein Flow-Tag, wie man ihn vielleicht ein Dutzend Mal im golferischen Leben hat“, sagte Städler nach seinem Erfolg. Auch als Platzarchitekt zog der neue Deutsche Meister ein positives Fazit: „Man kann sagen, der Platz hat genau das gezeigt, was wir uns bei der Planung vorgestellt haben. Das Team des GC Halle hat den Kurs super vorbereitet. Gerade jüngere Clubs sind eben auch mal bereit, solche Meisterschaften auszurichten, und ich freue mich natürlich, so eine Meisterschaft auf einem meiner Plätze zu erleben.“

