Happy End mit Bronze für das BWGV-Team beim Seniorenländerpokal 2016 im GC Hamburg-Wendlohe

Von 21.-23. Juli fand im Hamburger Golf-Club Wendlohe der diesjährige Seniorenländerpokal statt. Das baden-württembergische Team um Kapitän Gerry Stähli war bedingt durch die Herabsetzung der Altersgrenze auf 50 Jahre gegenüber den Vorjahren zur Hälfte mit jüngeren Spielern neu formiert.

Frank Amhoff vom GC Kirchheim-Wendlingen, Axel Krippschock vom GC Heilbronn-Hohenlohe, Reto Aeberhard vom G&LC Öschberghof sowie Thomas "Tommy" Krieger vom GC Heddesheim waren neu ins Team berufen worden. Hinzu kamen die bewährten Kräfte Manon Harsch vom Baden Hills G&CC, Miro Bradic vom GC St. Leon-Rot und vom Stuttgarter GC Solitude Sabine Blecher und Dr. Peter Ziegler.

Das große Ziel des Teams war ein Platz auf den Treppchen und damit die Verbesserung des fünften Platzes aus dem Vorjahr. Da auch die anderen Mannschaften deutlich verjüngt an den Start gingen, war ein eindeutiger Favorit im Vorfeld nicht auszumachen. Ob des Heimrechts wurden jedoch die Hamburger Gastgeber hoch gehandelt. Diese hatten 2015 nur um zwei Schläge den dritten Platz verpasst und Hesssen (Platz 3), Niedersachsen/Bremen (Platz 2) sowie NRW (Platz 1) den Vortritt lassen müssen.

Am ersten der drei Wettspieltage wurden wie gehabt die Vierer gespielt, von denen Drei aus Vier in die Wertung einflossen. Leider war es überhaupt nicht der Auftakt nach Maß, den sich das Team und Kapitän Gerry Stähli vorgestellt hatten. Manon Harsch und Frank Amhoff spielten eine sehr gute 77, Axel Krippschock und Reto Aeberhard kamen mit 78 Schlägen ins Clubhaus, jedoch fielen die beiden anderen Teams mit 83 bzw. 84 Schlägen zu weit ab. Mit 22 Schlägen über Par stand in der Folge der unerwartete sechste Platz nach dem ersten Tag zu Buche. Hessen mit "19 über", Bayern mit "16 über", Hamburg mit "14 über" sowie Berlin-Brandenburg mit "13 über" waren damit gerade noch in Reichweite. Das Team NRW hatte sich mit einer 73, 74 und 75 insgesamt ein herausragendes Ergebnis von nur "6 über" erspielt und lag so deutlich in Front, dass es ab sofort in der klaren Favoritenrolle war.

Mit den Einzeln am zweiten Tag - es wurden sechs aus acht Ergebnissen gewertet - sollte dann die Aufholjagd des BWGV-Teams beginnen. Heraus kam mit "29 über Par" das viertbeste Ergebnis des Tages und mit einem Gesamtergebnis von nunmehr "51 über" konnten die Teams aus Hessen (35 über, insgesamt 54 über) und Berlin-Brandenburg (44 über, insgesamt 57 über) zwar überflügelt werden, aber der große "Durchbruch" war es dennoch nicht. Denn Hamburg und Bayern mit jeweils "24 über" konnten zugleich den Abstand auf das BWGV-Team weiter vergrößern und auch NRW spielte in den Einzeln wieder souverän und mit einem Teamergebnis von nur "6 über" quasi "in einer anderen Liga". 
Insgesamt war es an diesem zweiten Wettspieltag eine recht homogene Mannschaftsleistung. Manon Harsch spielte mit ihrer 73 die beste Runde des Teams, Thomas Krieger folgte mit einer 74 und Reto Aeberhard benötigte 76 Schläge. Ihm folgten Axel Krippschock und Miro Bradic mit jeweils 79 Schlägen sowie Dr. Peter Ziegler mit einer 80.

11 Schläge betrug der Rückstand auf das bayrische Team und 13 Schläge auf Hamburg vor der dritten und letzten Runde. Da im Golf alles möglich ist, motivierte Captain Gerry Stähli sein Team, nochmals alles zu geben, um das schier Unmögliche doch noch wahr zu machen und den Platz auf dem Siegertreppchen zu erreichen. Manon Harsch spielte mit 73 Schlägen erneut die beste Runde, Miro Bradic zeigte mit seiner 74, was in ihm steckt, Reto Aeberhard und Tommy Krieger kamen mit einer 76 ins Clubhaus. Zusammen mit der 77 von Axel Krippschock und der 79 von Sabine Blecher kam das beste Gesamtergebnis der drei Tage, 23 über Par, heraus. Da sowohl Bayern als auch Hamburg tags zuvor mit "24 über" ins Clubhaus gekommen waren, wäre eine Wette darauf, dass dieses Ergebnis für Platz drei reichen würde, doch eher riskant gewesen.

Aber, so ist es eben im Golf! Denn am Schluss fehlte dem BWGV-Team sogar nur noch ein einziger Schlag, um schlaggleich mit Bayern das Turnier doch noch auf dem zweiten Platz zu beenden. Bayern spielte "33 über" und Hamburg musste sich beim Heimspiel mit "38 über" zum Gesamtergebnis von "76 über" erneut mit dem enttäuschenden vierten Platz begnügen.

Unvorstellbar großer Jubel daher bei Captain Gerry Stähli und seinem super Team, welches mit einem Gesamtergebnis von "74 über" doch noch das selbst gesteckte Ziel einer Top 3 Platzierung erreicht hatte.

Überlegener Sieger wurde des Team NRW, welches am dritten Tag noch einen drauf legte und eine "4 über" zum Gesamtergebnis von "16 über Par" ins Clubhaus brachte.

Der BWGV gratuliert dem Seniorenländerpokal Team um Kapitän Gerry Stähli ganz herzlich zum Bronzemedaillengewinn 2016!

Nachfolgend finden Sie alle Ergebnisse zum Seniorenländerpokal 2016:

1. Runde Vierer2. Runde EinzelTabellenstand nach 2. Runde3. Runde EndergebnisseEndergebnistabelle

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