Foto: GC Hochschwarzwald
Foto: GC Hochschwarzwald

GC Hochschwarzwald: Eintauchen in die Landschaft

Wer glaubt, dass Golfanlagen Landschaften nicht bereichern können, sollte zum Titisee fahren, einem der Klassiker unter den deutschen Urlaubsgebieten in Baden-Württemberg. Am 9. Grün des Golfclub Hochschwarzwald fällt der Blick zurück in das Oberaltental. Hier kann man sich leicht verlieren. Natur pur auf insgesamt 45 Hektar Fläche ist das Motto der Anlage, die in diesem Bereich ihren Anfang nahm und sich mit Par 37 weitläufig entlang von Biotopen, Waldgebieten, Wiesen und Streuobstwiesen zieht. „Wir haben Feuchtwiesen, große Hardrough-Flächen, Streuobstwiesen, Altholzbestände, eigentlich alles“, beschreibt Clubmanager Christoph Weiß das Gelände. Früher war hier vorrangig Landwirtschaft, weit weniger optische Vielfalt als jetzt war sichtbar.

Zehn Minuten entfernt von Titisee und Hinterzarten trifft der Golfer auf den Bahnen zwei bis neun auf die beeindruckende Landschaft des Hochschwarzwald. Schon deshalb war es für den kleinen Club selbstverständlich, an der Aktion „Lebensraum Golfplatz – wir schaffen Artenvielfalt“ des Baden-Württembergischen Golfverbandes teilzunehmen. Gleichzeitig macht die Höhe des Geländes, das sich auf etwa 900 Meter über dem Meeresspiegel unweit des Feldberges befindet, die Pflege nicht einfach. Dies gilt vor allem dann, wenn man mit begrenzter Personalausstattung zurechtkommen muss.

„Im vergangenen Jahr ist hier unglaublich viel in Sachen intensiver Pflege passiert“, stellt Weiß fest. „Vorher hatten wir zum Teil ja wirklich fast kaputte Grüns.“ Inzwischen hat sich die Golfanlage in Sachen Zustand der Grüns und Fairways deutlich verbessert. Mit mehr Expertise und Engagement ist das kleine Team nun dabei, den Golfplatz auch zu einem Anziehungspunkt für Touristen zu machen.

Viel Engagement bei „Lebensraum Golfplatz“

Das Gelände ist dabei nicht immer einfach zu bewältigen: Während die Bahnen zwei bis neun extrem weitläufig sind, teilen sich alle anderen Löcher eine Fläche von nur 15 Hektar in der Ebene direkt vor dem Clubhaus. Wer von der Terrasse darauf blickt, kann im ersten Zug die große Vielfalt der Anlage gar nicht erkennen. Angesichts großer Naturschutzgebiete, die sich im idyllischen Oberaltental erstrecken, war schon die Standortsuche bei der Gründung des Golfclubs 2001 problematisch. 2004 wurden die ersten neun Bahnen eröffnet, im Juni 2016 war die Erweiterung auf 16 Löcher abgeschlossen.

Christoph Weiß greift gerne selbst mit an, wenn es um die Verbesserung der Clubanlagen geht, auch wenn es draußen auf dem Platz ist. Greifvogelstangen hat man inzwischen in den Wiesen angelegt, Steinriegel geschaffen, sich außerdem von Prof. Dr. Martin Elsäßer vom Umweltausschuss des Baden-Württembergischen Golfverbandes einiges an Expertentipps zur Mahd der Wiesen geholt. Einmal im Jahr werden die großen Wiesenflächen gemäht, ein Meer von Blumen wartet im späten Frühjahr und Sommer auf die Besucher. Dann punktet der Platz im Hochschwarzwald wie kaum ein anderer mit seinen unberührten Flächen, dem Blick auf das eine oder andere Schwarzwaldhaus. Natur pur eben. Mit Golf zwischendrin.



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