Stuttgart ist Deutscher Mannschaftsmeister 2019

Von: www.deutschegolfliga.de / Stefan Bluemer

Alveslohe – Der Stuttgarter GC Solitude war mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen. Am Nachmittag sah es relativ früh in den Einzeln schon sehr gut für die Männer um Trainer Peter Wolfenstetter aus.

Am Ende fiel der Sieg mit 8:4 deutlich aus. Für Roland Becker, den Trainer des geschlagenen Teams war diese Niederlage aber kein Beinbruch, denn Becker anerkannte, dass Stuttgart über die Saison gesehen und auch hier im großen Finalturnier überragende Leistungen abgeliefert hatte: „Wir waren heute definitiv nicht gut genug, um Stuttgart zu schlagen. Stuttgart hat richtig gut gespielt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Und dann reicht es nicht. Stuttgart hat die Südstaffel dominiert, haben die beste Saison gespielt und sind verdient Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich bin froh, die Silbermedaille zu gewinnen, auch wenn es für mich fast ein neues Gefühl ist. Das hatten wir schon lange nicht mehr.“

Unmittelbar nach dem letzten Putt rang der neue Meistertrainer Peter Wolfenstetter, der zum ersten Mal mit einem Team einen Titel gewinnen konnte, nachdem er mit einzelnen Athleten seit vielen Jahren sehr erfolgreich ist, um Worte, war aber im Moment des großen Triumphes sichtlich gerührt: „Für mein Team ist das eine geile Nummer. Diese Saison hätte es nicht besser laufen können. Ich freue mich auch für alle, die im Hintergrund mitmischen, allen voran natürlich Kapitän Ingmar Peitz. Das war hier ein richtig toller Event und es macht richtig Bock, hier zu sein. Max Eichmeier haben wir heute gegen Nico von Dellingshausen gestellt und ihm gesagt, dass er heute berühmt werden kann. Wir wissen alle, dass Nicolai sensationell Golf spielen kann. Gegen so einen Spieler bestehen zu können, war für Max Eichmeier schon wert, anschließend in den Teich zu fliegen. Dieser Meistertitel macht mir richtig Freude, weil wir versucht haben, es mit System durchzuziehen und es hat uns alles in die Karten gespielt.“

Vierer am Vormittag
Im Finale um den Titel Deutscher Mannschaftsmeister war nach den Vierern bei den Herren noch gar nichts entschieden, auch wenn der Stuttgarter GC Solitude mit einer 3:1-Führung in die kurze Mittagspause gegangen war.

Nicolai von Dellingshausen ist nach seinem hervorragenden Ergebnis auf der Challenge Tour direkt aus Dänemark nach Alveslohe gekommen, um seinem Team vom GC Hubbelrath zu helfen. In Silkeborg hatte der Rheinländer mit Platz fünf ein Ausrufezeichen gesetzt. Seinen Vierer an der Seite von David Li musste der Profi aber gegen das ganz starke Zwillingspaar Max und Alexander Herrmann verloren geben. Die Stuttgarter setzten sich mit 2&1 durch. Zwischenzeitlich sah es sogar noch klarer aus, denn nach einem Zwischenspurt zum Beginn der Backnine führten die Bayern im Schwabendress schon dormi 4auf. Den ersten Punkt für Solitude holten Yannick Schütz und der Engländer Max O´Hagen. In einem echten Spitzenmatch gegen Max Herter und Julian Baumeister lagen die Stuttgarter nie in Rückstand, konnten sich aber auch nie absetzen. Es stand ständig Spitz auf Knopf. Letztlich reichte es aber doch für einen 1auf-Sieg.

Christian Hellwig und Niklas Jacobi gingen für Hubbelrath vom Start weg in Führung, konnten aber nicht nachlegen. Auch dieses Match ging nervenaufreibend hin und her, so dass sich nie eine Tendenz ablesen ließ, wer den Punkt am Ende für sich verbuchen können würde. Als Max Holzwarth und Nick Mattner auf dem 17. Grün zum wiederholten Mal mit 1auf in Führung gingen, war die letzte Wende geschafft. Hubbelrath konnte nicht wieder ausgleichen und so holte sich Solitude mit 1auf den Punkt.

Das einzige Match, in dem es nie einen Führungswechsel gab, ging an den mehrfachen Sieger der KRAMSKI DGL. Cedric Otten spielte an der Seite von Johannes Lube so stark, dass Jonas Kugel und Benedikt Thalmayr zwar nicht unter die Räder kamen, aber auch nie wirklich Druck aufbauen konnten. Mit 2&1 steht der Sieg für Hubbelrath in den Büchern.

So sehen Sieger aus (Fotos: DGV/stebl)

Das isser, der Pokal

Jubel beim Meister

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