DMM AK 16

DMM AK 16 Jungen - St. Leon-Rot siegt nach Turnierabbruch

Aufgrund eines Corona-Falls muss die DMM der Jungen AK 16 vorzeitig abgebrochen werden. Neuer Deutscher Mannschaftsmeister ist der GC St. Leon-Rot.

Nur einen Tag wurden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jungen AK 16 alt - dann mussten sie abgebrochen werden. Nachdem die DMM der Jugend bereits im Jahr 2020 Corona-bedingt ausfielen, sind dies keine schönen Neuigkeiten.

"Wir bedauern sehr, dass die Nachwuchsathleten ihr Turnier nicht zu Ende spielen konnten, aber um die Teilnehmer zu schützen, war es notwendig das Turnier abzubrechen. Für den Deutschen Golf Verband steht die Gesundheit der Spieler an erster Stelle“, bedauert Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes, den Vorfall.

Nichtsdestotrotz sollte die bislang feststehende sportliche Leistung - bestehend aus der Qualifikationsphase und den bereits gespielten Vierern – gewürdigt werden. Ganz in diesem Sinne hat die Wettspielleitung gemeinsam mit dem Vorstand Sport des DGV entschieden, die bereits gespielten Ergebnisse des ersten Turniertages als Endstand zu zählen. Alter und neuer Deutscher Mannschaftsmeister ist damit der GC St. Leon-Rot. Die Kurpfälzer hatten die Vierer in nur 137 Schlägen (-7) absolviert.

Die Entscheidung, dass die Vierer als Endergebnis anerkannt werden, hat Coach Benjamin Schlichting erst im Verlauf des Nachmittags ereilt. Er freut sich darüber sehr: „Wir hätten unseren Titel gerne über die volle Turnierlänge verteidigt. Trotzdem freuen wir uns auch so über den Sieg. Letztendlich steckt viel harte Arbeit dahinter und es ist schön, dass die Jungs die Möglichkeit haben, die Früchte ihrer Mühen zu ernten.“

DMM AK 16 Mädchen - St. Leon-Rot setzt Siegesserie fort

Wie bei den vorangegangenen Wettbewerben geht der Titel nach Baden-Württemberg.

Edemissen/Niedersachsen - Golf auf aller höchstem Niveau und mit ausgesprochen viel Spannung versehen haben die Mädchen-Teams der Altersklasse 16 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM) geboten, an deren Ende der Titel wieder einmal an den GC St. Leon-Rot ging. Der nach den Vierern führende Nachwuchs des Münchener GC sicherte sich im GC Peine-Edemissen denkbar knapp dahinter die Silbermedaille, während die Akteurinnen des Mainzer GC nach verletzungsbedingtem Ausfall einer Mitspielerin bravourös den dritten Platz und damit Bronze verteidigten.

Spannendes Duell bis auf die letzten Meter

Drei Schläge Vorsprung hatten die Mädchen aus der bayrischen Landeshauptstadt dank ihrer starken Leistungen in den Vierern mit in die Einzel genommen. Und das Quartett um Marie-Agnes-Fischer, Lara Ok, Annika Voll und Aline Brede knüpfte erstmal nahtlos an das hohe Niveau des Vortages an. Marie-Agnes Fischer (-1) und Lara Ok (Par) kamen mit dem Platz östlich von Hannover gelegen wieder gut zurecht, fanden die Fairways und Grüns und lochten ihre Bälle auch unter Druck sicher ein. Ihre Runden von 71 und 72 Schlägen waren die Grundlage für ein Gesamtergebnis aus Vierern und Einzeln bei einem Streichergebnis von vier über Par.

Die Mannschaft aus St. Leon-Rot stand nach den Vierern und somit zum Auftakt der Einzel bereits bei dem selben Ergebnis von vier über Par. Es war also klar, dass die Seriensieger aus der Nachwuchsschmiede unweit von Heidelberg eine herausragende Leistung benötigten, um wieder als Siegerinnen vom Platz gehen zu können. Schon bei den letzten Meisterschaften vor der Pandemie 2019 war die Entscheidung zugunsten St. Leon-Rots erst im Stechen gefallen, ähnlich spannend sollte es auch in diesem Jahr werden.

Und am Ende siegt doch St. Leon-Rot

Lilly Schulz-Hanßen steuerte nach einem starken Auftritt im Vierer tags zuvor mit einer 75 und drei über Par auch im Einzel eine der besten Runden des Turniers zum Mannschaftsergebnis bei. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz mussten jedoch noch niedrigere Scores her, sollte die Siegesserie nicht reißen. Und diese kamen durch Sophie Böhlhoff und Uma Bergner. Beide kamen mit dem Platz und den Bedingungen nochmal besser zurecht als in ihrem gemeinsamen Vierer und untermauerten ihr Spielniveau und ihre Vorgaben mit Runden unter Par. Sophie Böhlhoff lochte wiederholt zu Schlaggewinnen, die ihr am Ende eine 71 und eins unter Par einbrachten. Noch besser und mit der niedrigsten Schlagzahl des Tages absolvierte ihre Teamkameradin Uma Bergner die 18 Bahnen des GC Peine-Edemissen. Eine 69 und drei unter Par für die Runde sorgten dafür, dass der Sieg mit genau einem Schlag Vorsprung und drei unter Par an die jungen Golferinnen aus St. Leon-Rot ging.

Großer Jubel bei den Medaillengewinnerinnen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften AK 16. (Foto: Mischa Kind)

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