BWGV-Regionalmeetings im Heitlinger Golf Resort und im GC Sigmaringen

Von: BWGV / Rainer Gehring

Noch größeren Zuspruch als das erste Regionalmeeting 2018 im GC Tuniberg verzeichneten die beiden folgenden vom BWGV organisierten Meetings am 19. Oktober im Heitlinger Golf Resort (Golfregion Nordbaden) und am 26.10. im GC Sigmaringen (Golfregion Württemberg).

Der Vizepräsident der Golfregion Nordbaden, Matthias Heitz, konnte im Konferenzraum im neuen Clubhaus des Heitlinger Golf Resorts 33 Teilnehmer aus 16 verschiedenen Clubs begrüßen. Der Präsident des gastgebenden Golfclubs, Wolfgang Burger, richtete zu Beginn ein Grußwort an die Teilnehmer und informierte über die Konstellation aus Club und Betreiber im Resort. "Wir sind sehr glücklich mit dem neuen Clubhaus und die Mitglieder haben es sehr gut angenommen", so Wolfgang Burger. Insgesamt wurden von Betreiberseite ein hoher einstelliger Millionenbetrag in den Bau investiert. Da zur Golfanlage auch noch ein Hotel,  zwei Weingüter und das Restaurant des Weinguts Heitlinger gehören, sind nun beste Voraussetzungen auch für mehrtägige Aufenthalte der anspruchsvollen Golfklientel gegeben. Hiervon können wiederum auch die Nachbarclubs profitieren, indem gemeinsame Packages für mehrtägige Golfaufenthalte in der Kraichgau Region rund um das Resort geschnürt werden.

Der Vizepräsident der Golfregion Württemberg, Jochen Ammer, konnte im GC Sigmaringen 28 Vertreter aus 14 verschiedenen Clubs begrüßen. Sigmaringens Vizepräsident Wolfgang Wurster richtete infolge der anfänglichen Abwesenheit des Präsidenten Hans-Ulrich Strähler das Grußwort des Gastgebers an die Teilnehmer. Auch in Sigmaringen wurde und wird kräftig investiert. So präsentierte sich das Clubhaus mit dem Wintergarten und der Terrasse bei traumhaftem Sonnenschein im neuen Gewand. Die Geschäftsstelle samt Pro-Shop im Untergeschoss wurde zum 25-jährigen Jubiläum 2017 ebenfalls neu gestaltet. Und sukzessive wird auch weiter an der Verbesserung des Platzes gearbeitet.

Bis auf die "Themen aus den Reihen der Mitglieder" entsprach die Tagesordnung beider Folgeveranstaltungen der des ersten Meetings.

BWGV-Präsident Otto Leibfritz informierte unter TOP 1 über die Partnerschaft des BWGV mit dem neuen Hauptsponsor Allianz, mit dessen Unterstützung das BWGV-Golfmobil angeschafft werden konnte. Die Mitgliederclubs können das Mobil samt Equipment und Manpower ab der Saison 2019 beim BWGV für ihre eigenen Veranstaltungen mit Golfinteressenten anfordern und buchen.

BWGV-Geschäftsführer Rainer Gehring informierte unter TOP 2 über das DGV Serviceportal sowie die neuen Golfregeln 2019.  Rainer Gehring betonte ausdrücklich die diesbezüglich ausgezeichnete Vorarbeit des Dachverbandes, der im Serviceportal hervorragende Präsentationen, schriftliche Erläuterungen und Videos für seine Mitgliederclubs bereit gestellt hat. Auf die Clubs kommt außer der Schulung ihrer Mitglieder auch die Neuerstellung der Platzregeln zu. Der BWGV bietet seinen Mitgliederclubs in Person des Spielleiterbeauftragten Gerry Stähli  die Unterstützung bei der Erstellung derselben an. Die offizielle Informationsveranstaltung von BWGV und DGV für die Sportverantwortlichen in den BWGV-Mitgliederclubs ist die Sport- und Jugendwartetagung am Samstag, den 17. November.

Das Versicherungskonzept der Allianz für Golfanlagen wurde von Herrn Heiko Dürrschnabel im Heitlinger Golf Resort und von den Herren Martin Krimmling und Franceso Santoro im GC Sigmaringen vorgestellt und ausführlich erläutert. Der Brand der Caddyhalle im GC Schönbuch war Anlass für viele Rückfragen der Teilnehmer an die Referenten zu Details des Versicherungskonzeptes. Da speziell im GC Sigmaringen nicht alle Fragen abschließend geklärt werden konnten, wird der BWGV im Nachgang eine schriftliche Zusammenfassung der Allianz-Vertreter zu den wichtigsten Themenbereichen erhalten und diese den Teilnehmern zur Verfügung stellen.  

Jeweils im Anschluss an die Kaffeepause wurde bei beiden Meetings das Softwaretool "Players 1st" vorgestellt. Dankenswerterweise hatte sich der Geschäftsführer des GC Domäne Niederreutin, André Kette, bereit erklärt, bei beiden Veranstaltungen in Vertretung von Markus Lawatsch (DGv) die Software zu erläutern.  Als einer von fünf Pilotkunden des DGV konnte er sogar auf Echtdaten zurückgreifen und auf Grund der gemachten Praxiserfahrungen die zahlreichen Fragen der Teilnehmer bis ins Detail beantworten. Die Software, welche die Clubs dabei unterstützen soll, den Grad der Zufriedenheit / Unzufriedenheit der Mitglieder und Gäste mit den einzelnenen Service- und Funktionsbereichen einer Golfanlage durch regelmäßige Umfragen zu ermitteln, steht ab November zur Verfügung. Die jährlichen Kosten für einen Club liegen bei ca. € 500 bis € 700 und hängen davon ab, ob nur ein Modul zur Befragung der Mitglieder- oder zusätzlich auch eines zur Befragung von Gästen gewünscht wird.

Unter dem TOP 5 konnte anschließend der BWGV-Geschäftsführer im GC Sigmaringen berichten, dass alle Clubs zwischenzeitlich ihre Bestandsmeldung beim BWGV eingereicht haben. Es wird zum Stichtag 30.09.2018 im BWGV erneut ein kleines Mitgliedergesamtwachstum von ca. 300 Personen geben. Wobei es leider bei den bis 18- und den bis 20-jährigen erneut zu einem Rückgang gekommen ist. Und trotz des Gesamtwachstums verzeichnet die Mehrzahl der BWGV-Mitgliederclubs - 55 von 101 - leider auch 2018 wieder einen Rückgang an Mitgliedern. 

Rainer Gehring legte den Anwesenden zudem die Kooperation mit dem GolfMagazin ans Herz, um die Öffentlichkeitsarbeit der Clubs und des Verbandes im Rahmen der gemeinsamen Berichterstattung im Golf Club-Magazins noch besser zu vernetzen!

Matthias Heitz und Jochen Ammer moderierten anschließend die Themen aus dem Kreise der Mitglieder. Abgefragt wurde, wie die Clubs mit der Ausgabe von Golfcarts bei vorgabenwirksamen Turnieren verfahren. Von einzelnen "strengen" Richtlinien, die wie auf der Verbandsebene einen Schwerbehindertenausweis fordern, über die Vorlage eines "einfachen" ärztlichen Attestes, welches die Erfordernis einer Cartnutzung zeigt, bis zur grundsätzlichen Ausgabe von Carts ohne jeden Nachweis nach dem Prinzip "first come, first serve" verfahren die Clubs hier ganz unterschiedlich.

Ganz unterschiedlich im Vergleich zum ersten Meeting im GC Tuniberg verliefen die Diskussionen zum Thema DGV-Struktur der Zukunft. Die Meinungen reichten von "der Golfverband muss sich insgesamt ändern", über "Delegierte sind nur dann eine Lösung, wenn die Leute, die hingehen, wissen, worum es geht", "die LGVs sollten Delegierte in Abhängigkeit von der Zahl ihrer Mitgliederclubs entsenden können", "inhaltlich sollte man sich beim DGV und auf dem Verbandstag weniger mit sich selbst beschäftigen", bis zu "da die Probleme bei jedem DGV-Verbandstag auch um die Stimmen der LGVs kreisen, braucht es eine neue Satzung und eine neue Struktur".
Zusammengefasst kann man feststellen, dass sehr viele Teilnehmer einer "Delegiertenkonferenz" aufgeschlossen gegenüber stehen. Dem steht jedoch der Wunsch Einzelner entgegen, die eigenen Interessen persönlich auf dem Verbandstag vertreten zu können.

Die beiden Vizepräsidenten Matthias Heitz und Jochen Ammer bedankten sich bei den Mitgliedern für deren Diskussionsbeiträge. Sie vertraten in ihren abschließenden Statements die Ansicht, dass der BWGV sicherlich zurecht diese Diskussion angestoßen hat, dass jedoch der Prozeß, um eine mögliche  Veränderung der jetzigen Strukturen zu erreichen, einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren umfassen dürfte.

Im Abschluss an den jeweiligen offiziellen Teil hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit, sich im Rahmen eines Imbisses persönlich auszutauschen. 

Der Dank des BWGV gilt abschließend den Verantwortlichen der beiden Clubs für die herzliche Gastfreundschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Managern für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung!

Ebenso möchten wir uns bei den Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gastronomien bedanken. Toller Service, sehr gutes Essen, einfach nur empfehlenswert!!!

Der Vizepräsident der Golfregion Nordbaden, Matthias Heitz, bei der Begrüßung der Teilnehmer im Heitlinger Golf Resort.

Der Vizepräsident der Golfregion Württemberg, Jochen Ammer, konnte im GC Sigmaringen 28 Vertreter aus 14 verschiedenen Clubs begrüßen.

Der Präsident des Heitlinger Golf Resort, Wolfgang Burger (re), und Clubmanagar Arif Arifi begrüßten als Gastgeber alle Teilnehmer des 2. Regionalmeetings.

Heiko Dürrschnabel stellt das Versicherungskonzept der Allianz beim 2. Regionalmeeting vor.

Players 1st wurde beide Male durch den Geschäftsführer der GC Domäne Niederreutin, André Kette, vorgestellt.

Rainer Gehring, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Golfverbandes, informierte unter anderem über die aktuelle Mitgliederentwicklung der Golfclubs in Baden-Württemberg.

Große Aufmerksamkeit bei allen Teilnehmern, gab es doch zahlreiche neue Informationen durch die verschiedenen Referenten

Martin Krimmling und Francesco Santoro stellten beim 3. Regionalmeeting das Versicherungskonzept der Allianz vor.

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