Das Baden-Württembergische Team holt sich bei der letzten Austragung des Mädchenländervergleichsturniers den dritten Platz

Was 2003 in Hessen begann, fand im hessischen GC Braunfels mit einem 10-jährigen Jubiläum einen würdigen und runden Abschluss und das Ende einer recht kurzen Ära. Eine gewisse Komik brachte allerdings die Tatsache mit sich, dass ausgerechnet die Mädchen aus Nordrhein-Westfalen - zum ersten und damit letzten Mal Teilnehmer am Mädchenländervergleichsturnier – den Pokal schlussendlich in den Händen hielten.

Dabei lag Handicap-Favorit Baden-Württemberg nach der Zählspielqualifikation mit 14 über Par noch „planmäßig“ auf Rang 1 - allerdings schlaggleich mit Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Einer gewerteten 76 aus den Vierern von Leonie Harm und Jana Viviane Wünsch waren im Einzel 72 (Leonie Harm), 73 (Laura Kowohl) und 85 (Sophia Pauline Zeeb) gefolgt. Die anderen beiden Golfverbände hatten in den addierten Einzelergebnissen jeweils einen Schlag mehr zu verzeichnen, was zu folgenden Paarungen für die Lochspiele führte: Baden-Württemberg gegen Hessen (Platz 1 gegen Platz 4) und Nordrhein-Westfalen gegen Rheinland-Pfalz / Saarland (2 gegen 3). Die restlichen vier teilnehmenden Landesgolfverbände qualifizierten sich für die zweite „Gruppe“ und hatten damit keine Möglichkeit mehr, ins Rennen um die Medaillen einzugreifen.

Um den Einzug ins Finale trennten sich Baden-Württemberg und Hessen aus den Vierern zunächst mit 1:1, nachdem Leonie Harm und Jana Viviane Wünsch mit „3auf2“ den ersten Punkt des Tages beigesteuert hatten. Auch die zwei folgenden Einzel brachten jeweils einen Punkt für beide Seiten, denn Laura Kowohl war mit „4auf3“ ein deutlicher Sieg gegen ihre hessische Konkurrentin gelungen. Doch dann wendete sich das Blatt buchstäblich auf den letzten Löchern. Ein Punktgewinn der Hessinnen und ein „all square“ der letzten Partie katapultierte Baden-Württemberg mit einem Endstand von 2,5 : 3,5 denkbar knapp ins Spiel um die Bronze-Medaille anstatt ins Finale. NRW löste diese Aufgabe derweil locker in der anderen Begegnung gegen Rheinland-Pfalz mit 4,5 : 1,5.

Doch der Titelkampf musste zunächst aufgrund schlechter Wetterbedingungen ausgesetzt werden, und die Turnierleitung war letztendlich gezwungen, die Vierer am Sonntagvormittag ersatzlos zu streichen. Dies hatte zur Folge, dass zur Ermittlung der Medaillenränge und weiteren Platzierungen lediglich die Punkte aus den fünf Einzelmatches herangezogen werden konnten. Unser Team glänzte dabei mit einer souveränen Leistung und schnellen Punkten durch Lia Kempf, Jana Viviane Wünsch und Laura Kowohl. Die beiden noch offen stehenden Matches wurden an Rheinland-Pfalz zum 3:2 Endstand geschenkt, und die gewonnene Bronze-Medaille tröstete die Mädels über das verpasste Finale hinweg.

Nordrhein-Westfalen setzte sich in einem ausgeglichenen Match am Ende mit 3:2 gegen Hessen durch und ergatterte damit die letzte Goldmedaille in der Geschichte des Mädchenländervergleichsturniers.

Wir freuen uns nun auf die endlich vollzogene, wahre Trennung des Jugendländerpokals in reine Mädchen- und Jungen-Wettkämpfe im nächsten Jahr.

Endergebnisse:

1.    Nordrhein-Westfalen

2.    Hessen

3.    Baden-Württemberg


Für unser Team spielten:

Leonie Harm (St. Leon-Rot / +2,8), Sophia Zeeb (Stuttgarter GC Solitude / +1,5), Laura Kowohl (St. Leon-Rot / +1,0), Jana Wünsch (Stuttgarter GC Solitude / 0,6) und Lia Kempf (St. Leon-Rot / 3,1)

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