BADEN-WÜRTTEMBERGISCHER GOLFVERBAND e.V.

Kurzer Streifzug durch die BWGV-Geschichte

Als erster Golfclub Baden-Württembergs wurde 1901 Baden-Baden gegründet, in erster Linie als Freizeitangebot für die erholungssuchenden Gäste. Die zweite Gründung eines Clubs erfolgte erst 23 Jahre später in Gutach durch die Familie Gütermann. 1927 folgte der Stuttgarter Golfclub in Solitude, wobei der Unternehmer Robert Bosch bei dieser Gründung eine maßgebliche Rolle spielte.
 
1929 stieß Freudenstadt, 1930 Mannheim-Viernheim zur Golfgemeinde. Danach kam es kriegsbedingt zu einer langen Pause von 25 Jahren, in der kein einziger Club entstand. Erst 1955 konnte in Hechingen-Hohenzollern wieder eine Cluberöffnung zelebriert werden.
 
Die BWGV-Gründung erfolgte am 18. Januar 1975 im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. Dort fanden über viele Jahre hinweg auch die DGV-Verbandstage statt und anlässlich einer dieser Versammlungen gründeten elf Vertreter baden-württembergischer Clubs kurzerhand den Baden-Württembergischen Golfverband. Dieser wurde zunächst von einem vorläufigen Vorstand unter Leitung von Hellmut Koepf geführt, ehe am 20. September in Baden-Baden eine ordentliche Mitgliederversammlung durchgeführt wurde.
 
Dort wurde dann der endgültige Vorstand gewählt: Alex Gütermann als Vorsitzender, Professor Dr. Böhringer (Hechingen) und Philipp Zieringer (Mannheim) als stellvertretende Vorsitzende sowie Professor Dr. Nirk (Baden-Baden) und Dr. Fredy Stober als Vorstandsmitglieder.
 
Im BWGV-Gründungsjahr zählte Baden-Württemberg 18 Clubs, in denen damals 3737 Mitglieder, davon 431 Jugendliche bis 21 Jahre, dem Golfsport nachgingen. Zum Stichtag 30. September 2012 zählt der BWGV 98 Mitgliederclubs mit 73.974 Golfern, davon 8.316 Jugendliche bis 20 Jahre.

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