BADEN-WÜRTTEMBERGISCHER GOLFVERBAND e.V.

Die baden-württembergischen Nachwuchsgolfer gewinnen zum fünften Mal in Folge den Jugendländerpokal

Stehend von links nach rechts: Geschäftsführer Rainer Gehring, Leistungssportkoordinator Marc-Frederik Elsäßer, Yannick Paul, Christopher Dammert, Stefan Balz, Landestrainer Tobias Heim, Landesjugendwart und Kapitän Manfred Kohlhammer, Physio Johannes Nawrath, Präsident Otto Leibfritz. Knieend von links nach rechts: Philipp Müller, Jonas Kugel, Jeremy Paul, Marco Heyden und Florian Kolberg (Foto: Juri Junkov)
Über Pfingsten wurde bei traumhaften Wetterbedingungen durch den Baden-Württembergischen Golfverband die 27. Auflage des Jugendländerpokals im Drei Thermen Golfresort von Heinz Wolters in Bad Bellingen ausgetragen. Schirmherr der Veranstaltung war kein geringerer als der Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg Gundolf Fleischer. In seiner Vertretung hießen die Schatzmeisterin des BSB, Monika Lang-Dahlke, und die stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Bellingen, Monika Morath, die zum golfsportlichen Wettstreit aus ganz Deutschland angereisten 96 jugendlichen Teilnehmer im Alter bis 16 Jahre, deren Trainer und Betreuer am Vorabend des ersten Wettspieltages beim Get-Together im wunderschönen Ambiente des Landhauses Ettenbühl willkommen.



Die 12  Mannschaften, die aus jeweils sechs Spielern und weiteren zwei Ersatzspielern bestanden, starteten am Pfingstsamstag um 7:30 Uhr zur ersten Wettspielrunde, dem Zählspiel. Das Team aus Baden-Württemberg, welches bereits beim EPD-Turnier eine Woche zuvor an gleicher Stelle teilgenommen hatte, wurde seiner leichten Favoritenrolle als Titelverteidiger gerecht und lag nach Vierern und Einzeln des ersten Tages mit 16 Schlägen über Par vor den Teams aus Hamburg (20), Nordrhein Westfalen (21) und Rheinland Pfalz (23) in Führung. 

Im Lochwettspielmodus ging es am Pfingstsonntag im Halbfinale gegen das Team aus Rheinland-Pfalz um den Einzug in das große Finale. Bereits nach den drei Vierern des Vormittags lag das Team um den Kapitän Manfred Kohlhammer  mit drei zu Null in Führung. In den Einzeln am Nachmittag zeigten sich die sechs zum Einsatz gekommenen Spieler von ihrer besten Seite und konnten ihre Spiele allesamt zum Endstand von neun zu null gewinnen.

Spannender ging es im anderen Halbfinale zu, wo sich NRW und Hamburg gegenüberstanden. Nach den Vierern lag NRW mit 2:1 in Führung. Die sich anschließenden sechs Einzel konnte das Team um den Kapitän Uwe Niemitz mit 4:2 zum Endstand von 6:3 für sich entscheiden.

Die beiden Halbfinalgewinner standen sich am Pfingstmontag im großen Finale, die beiden Verlierer im Spiel um Platz drei gegenüber. Hamburg konnte sich hier gegen Rheinland-Pfalz mit 7:2 durchsetzen und belegte den dritten Platz.

Das Finale war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten. In den Vierern am Vormittag lag das BWGV-Team zunächst im Rückstand und verlor die erste von drei Partien deutlich und vorzeitig am 14. Loch. Mit tollem Kampfgeist und auch einem Quäntchen Glück  gelang es aber, die beiden anderen Partien jeweils am 18. Loch noch für sich zu entscheiden und mit 2:1 in Führung zu gehen. Vorteil NRW hieß es dann in den Einzeln am Nachmittag, als die Ergebnisse nach jeweils neun gespielten Löchern bekannt waren. In vier von sechs Partien lag das Team NRW teilweise deutlich zum 5:4 Zwischenstand in Führung. Die beiden BWGVler, die nach neun Löchern in Führung gelegen waren, Marco Heyden vom GC Heddesheim und Yannick Lang vom GC Mannheim-Viernheim, konnten ihren Vorsprung behaupten und gewannen ihre Spiele am 16. bzw. 17 Loch vorzeitig.

Und einer aus der „Wolterschen Talentschmiede“, der seit diesem Jahr für den Stuttgarter Golfclub spielt, der bescherte dem BWGV-Team dann doch noch den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg: am 15. Loch lochte Florian Kolberg aus gut 90 Metern zum Eagle ein (zwei Schläge unter Par), ging anschließend am 16. Loch erstmals in Führung und konnte auch noch das 17. Loch für sich entscheiden. Damit lag er vor dem letzten Loch uneinholbar mit „zwei Löchern auf“ in Führung und holte für sein Team den alles entscheidenden fünften Punkt.

Landestrainer Tobias Heim avanciert zum erfolgreichsten Golflandestrainer aller Zeiten, konnte er doch mit seinem Team zum nunmehr fünften Mal in Folge den Jugendländerpokal für Baden-Württemberg gewinnen.
Zum Einsatz für das baden-württembergische Team kamen: Marco Heyden (GC Heddesheim), Christopher Dammert und Philipp Müller (beide GC St. Leon-Rot), Jeremy und Yannick Paul (GC Mannheim-Viernheim), Stefan Balz (GC Haghof) sowie Jonas Kugel und Matchwinner Florian Kolberg (Stuttgarter GC Solitude).
 
Der Übersicht über die diesjährigen Platzierungen:

1. Baden-Württemberg



2. Nordrhein-Westfalen



3. Hamburg



4. Rheinland Pfalz/Saarland


5. Hessen



6. Niedersachsen-Bremen


7. Schleswig Holstein


8. Berlin-Brandenburg



9. Bayern


10. Sachsen-Thüringen



11. BWGV Regenbogenteam


12. Mecklenburg-Vorpommern




Im Jahr 2010 geht es zur 28. Auflage des Jugendländerpokals vom südwestlichsten Zipfel der Republik in den hohen Norden: dann wird Schleswig Holstein der Gastgeber für die besten Jugendlichen Nachwuchsgolfer bis 16 Jahre sein.


Der Baden-Württembergische Golfverband gratuliert seinem erfolgreichen Team aufs Herzlichste!




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